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Von der HTL direkt in die Praxis!

  • vor 1 Tag
  • 4 Min. Lesezeit

Nach seiner Ausbildung an der HTL Vöcklabruck mit Schwerpunkt Gebäudetechnik startete Johannes Raffelsberger im Juli 2023 bei der Ing. Dietmar Waser GmbH im Bereich Technik & Planung. Heute betreut er als Projektleiter bereits anspruchsvolle Projekte und gibt Einblicke in seinen Berufsalltag, die Entwicklungsmöglichkeiten der Gebäudetechnik und seine Erfahrungen beim Berufseinstieg.


1. Du hast an der HTL Vöcklabruck den Ausbildungszweig Gebäudetechnik besucht. Was hat Dich damals dazu bewogen, genau diesen Weg einzuschlagen?

Johannes: „Ich komme aus einer Familie, die selbst einen Installationsbetrieb hat, den allerdings mein Vater und mein Bruder betreiben. Dadurch bin ich schon früh mit der Branche in Berührung gekommen und habe gesehen, wie vielseitig dieser Beruf eigentlich ist. Mich hat vor allem fasziniert, dass man technisches Wissen mit praktischen Lösungen verbinden kann. Außerdem bietet die Gebäudetechnik unglaublich viele Entwicklungsmöglichkeiten. Der Familienbetrieb ist natürlich nach wie vor da, aber für mich war es wichtig, zuerst eigene Erfahrungen zu sammeln und meinen eigenen Weg zu gehen.“

2. Warum hast Du Dich nach der Matura gerade für die Ing. Dietmar Waser GmbH entschieden?

Johannes: "Ich habe bereits während der HTL zwei Praktika bei Waser gemacht und dabei einen sehr positiven Eindruck vom Unternehmen bekommen. Mir hat gefallen, dass ich hier nicht nur zuschauen durfte, sondern von Anfang an eingebunden wurde. Gleichzeitig hat das Unternehmen einen sehr professionellen Eindruck gemacht. Besonders spannend fand ich, dass man hier sowohl kleinere Projekte als auch große Industrievorhaben betreut. Diese Vielfalt war für mich ein wichtiger Grund, nach der Matura hier einzusteigen."

3. Du bist direkt im Büro für Technik & Planung eingestiegen. Wie hat sich Dein Weg bis zum Projektleiter entwickelt?

Johannes: "Am Anfang war ich hauptsächlich in der Planung tätig und habe sehr viel von meinen Kollegen gelernt. Schritt für Schritt bekommt man mehr Verantwortung übertragen und wächst mit den Aufgaben. Bereits nach rund vier Monaten durfte ich mein erstes größeres Projekt mit einem Auftragsvolumen von rund 400.000 Euro übernehmen. Das war natürlich eine Herausforderung, aber genau an solchen Aufgaben entwickelt man sich am meisten weiter."

4. Was macht die Arbeit als Projektleiter aus und wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?

Johannes: "Als Projektleiter ist man eigentlich die Schnittstelle zwischen allen Beteiligten. Man stimmt sich mit Lieferanten ab, ist laufend mit den Monteuren in Kontakt, besucht die Baustellen und sorgt dafür, dass Planung und Ausführung zusammenpassen. Zwei- bis dreimal pro Woche bin ich direkt auf Baustellen unterwegs. Aktuell betreue ich über zehn Projekte gleichzeitig – da gleicht eigentlich kein Tag dem anderen."

5. Welche Inhalte aus Deiner HTL-Ausbildung helfen Dir heute im Berufsalltag als Projektleiter noch besonders?

Johannes: "Die HTL hat mir vor allem die technischen Grundlagen mitgegeben. Egal ob Heizung, Kälte, Lüftung oder Regeltechnik – dort bekommt man das nötige Basiswissen vermittelt. Auch das analytische Denken und das Verständnis für technische Zusammenhänge helfen mir heute täglich. Natürlich lernt man im Berufsalltag noch sehr viel dazu, aber die Ausbildung war definitiv die Grundlage für einen guten Einstieg."

6. Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollte jemand mitbringen, der später einmal Projektleiter in der Gebäudetechnik werden möchte?

Johannes: "Technisches Interesse ist sicher eine wichtige Voraussetzung. Genauso wichtig sind aber Verantwortungsbewusstsein und Hausverstand. Auf einer Baustelle läuft nicht immer alles genau nach Plan, deshalb muss man flexibel reagieren und lösungsorientiert denken. Außerdem hat man viel Kontakt mit Kunden und anderen Gewerken – da gehört auch ein professioneller und respektvoller Umgang einfach dazu."

7. Viele verbinden Gebäudetechnik nur mit Heizung oder Sanitär. Was macht die Branche aus Deiner Sicht so spannend und abwechslungsreich?

Johannes: "Gebäudetechnik ist heute viel mehr als nur Heizung oder Sanitär. Das Spektrum reicht von Bürogebäuden bis hin zu großen Industrieanlagen, von Kälte- und Lüftungstechnik bis zu innovativen Energielösungen. Es kommen laufend neue Technologien dazu. Aktuell beschäftigen wir uns zum Beispiel mit Hallenkühlungen, bei denen die Luft über Leitungswasser gekühlt wird. Solche Entwicklungen machen den Beruf unglaublich spannend und sorgen dafür, dass man ständig Neues dazulernt."

8. Gibt es ein Projekt oder eine Herausforderung, auf die Du besonders stolz bist?

Johannes: "Für mich ist jedes Projekt dann ein Erfolg, wenn am Ende alles sauber funktioniert und der Kunde eine perfekt laufende Anlage übernehmen kann. Wenn Planung, Ausführung und Übergabe reibungslos zusammenpassen, ist das einfach ein gutes Gefühl. Die ganz großen Projekte werden sicher noch kommen, aber genau auf solche Erfahrungen arbeitet man Schritt für Schritt hin."

9. Was schätzt Du an Deinem Arbeitsplatz bei Waser besonders und warum arbeitest Du nach wie vor gerne hier?

Johannes: "Ich schätze vor allem das gute Miteinander im Team und das moderne Arbeitsumfeld. Man bekommt früh Eigenverantwortung übertragen, wird dabei aber nie alleine gelassen. Gleichzeitig gibt es viele Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln und neue Aufgaben zu übernehmen. Genau das motiviert mich, weil man merkt, dass das Unternehmen auf die Entwicklung seiner Mitarbeiter setzt."

10. Wie wird sich die Gebäudetechnik in den nächsten Jahren verändern und welche Entwicklungen findest Du besonders spannend?

Johannes: "Das Thema Energieeffizienz wird in Zukunft noch viel wichtiger werden. Gleichzeitig entwickelt sich die Regeltechnik ständig weiter und eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Besonders spannend finde ich die Wärmerückgewinnung in Industrie- und Gewerbebetrieben. Dort steckt noch enormes Potenzial, weil heute noch viel Energie ungenutzt verloren geht. Gerade bei steigenden Energiekosten werden solche Lösungen immer interessanter."

11. Welche Rolle spielen Social Media in Deinem beruflichen und privaten Alltag? Gibt es Plattformen oder Inhalte, die Du besonders gerne nutzt?

Johannes: "Beruflich spielen Social Media für mich eigentlich keine große Rolle. Privat nutze ich vor allem Instagram, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder mich über aktuelle Themen zu informieren. Ich schaue mir gerne an, was sich so tut, bin aber eher der ruhige Nutzer als jemand, der ständig selbst etwas postet."

12. Welchen Rat würdest Du heutigen HTL-Schülerinnen und HTL-Schülern mitgeben, die überlegen, später in der Gebäudetechnik Fuß zu fassen?

Johannes: "Ich würde jede Möglichkeit nutzen, um praktische Erfahrungen zu sammeln – sei es durch Praktika oder Ferienjobs. Man lernt dabei unglaublich viel und bekommt gleichzeitig ein gutes Gefühl dafür, wie der Berufsalltag wirklich aussieht. Die Gebäudetechnik ist eine krisensichere Branche mit spannenden Aufgaben und sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten. Wer technisch interessiert ist und Verantwortung übernehmen möchte, ist hier sicher gut aufgehoben."

Steckbrief "Johannes Raffelsberger"


bei Waser seit:

Juli 2023

Ausbildung:

HTL Vöcklabruck, Gebäudetechnik

Tätigkeit:

Technik & Planung Projektleiter

Hobbys:

Jagd, Landjugend

Lieblingsort in der Region:

Almtal

Traumziel im Urlaub:

Südtirol

Lieblingsgetränk:

Bier

Was ich überhaupt nicht mag:

Unzuverlässigkeit und Stillstand

Kontakt und Infos zur Karriere bei Waser: Ing. Dietmar Waser GmbH Industriestraße 14

4565 Inzersdorf +43 (0)7582 612 11 f.waser@waser.at https://www.waser.at/wir-suchen


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